„Goldrausch“: Stummfilm und Orgel am 15.2.

Am Freitag, 15. 2., 19 Uhr, ist in der Marienkirche der Stummfilm „Goldrausch“ (USA, 1925) von und mit Charlie Chaplin zu sehen.
Der verlockende Ruf von Reichtum und Abenteuer lockt Tausende von Goldgräbern in die unwirtliche Schneelandschaft Alaskas. Zu ihnen gehört auch ein einsamer Goldsucher - trotz der eisigen Temperaturen im legendären Outfit mit Spazierstock und Melone unterwegs- der sich tapfer durch die verschneiten Bergwelten kämpft. Er begegnet dabei neben den Gefahren der Wildnis allerlei zwielichtigen Gestalten, aber auch der jungen Georgia, in die er sich heftig verliebt. Goldrausch zählt zu den populärsten Filmen Chaplins. Besonders die berühmten Slapstick-Kompositionen (Brötchentanz, Schuhdinner…) sind im Gedächtnis geblieben und ließen den Film die Jahrzehnte überdauern. “Das ist der Film, mit dem ich meinen Namen für immer verknüpft sehen möchte”, sagte der Regisseur später selbst. Zusammen mit den Orgelimprovisationen von Torsten Wille entfaltet dieses unsterbliche Werk seinen ganz besonderen Reiz.  Herzlichen Dank dem Kulturförderverein des Inner Wheel Club Reutlingen-Tübingen, der durch seine Spende die Lizenz für diesen großen Chaplinfilm übernimmt und uns damit diese außergewöhnliche Vorstellung ermöglicht.
(Eintritt frei, Spenden für die Musik in der Marienkirche erbeten)

Flöten und Orgel am 24.2.

Am Sonntag, den 24. Februar lassen um 18 Uhr Jan Fuß und Judith Leu (Blockflöte) zusammen mit Eberhard Becker (Orgel und Truhenorgel) in der Marienkirche (barocke) Kleinode erklingen. Triosonaten von Marco Uccellini und J. S. Bach wechseln sich ab mit Flötenduos von Jacob van Eyck und G. P. Telemann. Dazu erklingen Solosonaten von J. H. Schmelzer und P. B. Bellinzani und Orgelwerke, die Flötenmusik imitieren. Der ehemalige Kantor und Organist der Marienkirche lässt je zwei Sätze von  Clérambaults Suite du deuxième ton und von J. Chr. H. Rincks Flötenkonzert op. 55 auf der großen Rieger Orgel erklingen. Auch Jan Fuß ist dem Reutlinger Publikum von zahlreichen Auftritten bestens bekannt. Er studiert ebenso wie Judith Leu in Weimar Blockflöte. Die beiden mehrfachen Bundespreisträger von Jugend musiziert sind Stipendiaten der Yehudi Menuhin Stiftung live music now und konzertierten in den letzten Monaten in Rougemont und Gstaad (Schweiz) sowie in Ilmenau und Weimar.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. In der Pause gibt es Saft und Sekt.

Benefiz-Orgelkonzert am 3.3.

2019 werden wir an verschiedenen Terminen unsere Orgel der Marienkirche in den Mittelpunkt stellen. Angesichts der anstehenden Überholung und geplanten Erweiterung der Orgel wird der Marienkirchenkantor die Vielfalt des Instrumentes vorstellen. Am 3. März, 19 Uhr spielt Torsten Wille ein Orgelkonzert mit dem Schwerpunkt Alte Musik. Von Werken aus dem Mittelalter (frühe Mehrstimmigkeit) über den Frühbarock (Scheidt, Buxtehude) bis hin natürlich zu Johann Sebastian Bach reicht das Programm. Um 18.15 Uhr laden wir zu einer Orgel- und Werkeinführung auf die Orgelempore. Torsten Wille erläutert die frühere Geschichte der Orgel und wie aus dem antiken Stadioninstrument die Kirchenorgel wurde. Im anschließenden Konzert kann man die entsprechende Musik dann erleben.
Eintritt frei, Spenden für die Orgelrenovierung erbeten

Kantatenkonzert am 31.3., 19 Uhr. Konzert an Bachs Geburtstag

In evangelischen Gebieten tat man sich mit der Übernahme des modernen, aber „katholischen“ gregorianischen Kalenders schwer, so dass es zeitweise ein Nebeneinander zweier Kalender gab. Daher hat Bach „zwei Geburtsdaten“: 21. 3. (julianisch) und 31. 3. (gregorianisch) 1685. Nach unserem heutigen Kalender liegt sein Jubiläumstag am 31. 3. und so liegt es nahe, den großen Thomaskantor an diesem Tag durch ein Konzert zu würdigen.
Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Bach-Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“. Die großangelegte Kantate hat neben dem üblichen großen Eingangschor auch einige Evangeliumstexte mit großem Chor vertont: Nach Joh. 20 wird die Bass-Aussage „Friede sei mit euch“ stets vom Chor mit Versen des Evangeliums beantwortet. Die Kantate endet entsprechend mit dem Choral „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“. Eine echte Friedenskantate und damit auch ein hochaktuelles Werk.
Das Programm wird ergänzt mit Kantaten von Bach-Vorgängern (Buxtehude) und Nachfolgern (Mendelssohn) bis ins 20. Jahrhundert. Erleben Sie so die zentrale Rolle, die Bach als Meister der geistlichen Kantate zeigt; kaum eine geistliche Kantate in folgenden Jahrhunderten ist nicht von seinem Schaffen beeinflusst.
Ausführende sind Solisten, Kantorei und collegium musicum der Marienkirche. Die Leitung hat Torsten Wille.
Kartenvorverkauf bei den GEA-Konzertbüros am Markt und am Burgplatz.

Musik im Alberhaus

Schach 2.0 - Schwarz oder weiss?
Musical am 9. und 10. Februar.
Junge Leute des Jungen Ensembles und des Jugendchors singen und spielen unter der Leitung von Michaela Frind das Musical „Schach 2.0“ von Andreas Schmittberger, in dem es um Konflikte im Staat der Weissen geht, die unter Zuhilfenahme einer strategischen Heirat gelöst werden sollen. Ob Luna und Zero das Spiel mitspielen? Die Aufführungen sind am 9. Februar um 18 Uhr und am 10. Februar um 15 Uhr im Matthäus-Alber-Haus. Der Eintritt ist frei.