Alexander-Fest von G. F. Händel. 22. April um 18 Uhr:

Martin Künstner

Am 22. April erklingt in der Marienkirche Georg Friedrich Händels Oratorium „Das Alexanderfest“ als Benefizkonzert für die Sanierung der Orgel. Die Leitung hat Martin Künstner. Aus Anlass seines 60. Geburtstags versammelt der Reutlinger Oboist und Dirigent dafür seine drei Ensembles: Philharmonia Chor Reutlingen, Betzinger Sängerschaft und Ebinger Kammerorchester. Hinzu kommen befreundete Instrumentalisten sowie die Gesangssolisten Johanna Capelari (Sopran), Mirjam Künstner (Alt), Johannes Petz (Tenor) und Matthias Bein (Bass).
Immer an ihrem Namenstag am 22. November wurde in England der Heiligen Cäcilie, der Schutzpatronin der Kirchenmusik und insbesondere des Orgelspiels, mit Konzerten gehuldigt.  Händel vertonte dafür mit John Drydens Ode „Alexander’s Feast“ einen Stoff, der demonstriert, wie Musik Macht über den Menschen ausüben und die Affekte und Handlungen seiner Zuhörer manipulieren oder diese sittlich erheben kann.
Händels Komposition ist ein Juwel der Barockmusik. Chöre, Arien und Orchesterbegleitung prunken mit ideenreichen melodischen und rhythmischen Mustern. Die Instrumentation ist selbst für Händels Verhältnisse außergewöhnlich: Neben der üblichen Streicherbesetzung erklingen FIöten, Oboen, Fagotte, Hörner, Trompete und Cembalo.
Karten für 20 Euro (Schüler/Studenten 10 Euro) gibt es beim GEA-Konzertbüro am Markt und beim GEA-ServiceCenter am Burgplatz.

Kantatengottesdienst am Sonntag 29. April

Johann Sebastian Bach

Am Sonntag Kantate erklingt in der Marienkirche die Bach-Kantate BWV 34 „O
ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“. Es musizieren Kantorei und Collegium Musicum der Marienkirche unter der Leitung von Torsten Wille.

Konzert am Pfingstsonntag, 20. Mai, 19 Uhr in der Marienkirche

„Messe solenelle“ von Louis Vierne und „Gloria“ von John Rutter

Die Messe solenelle op. 16 für zwei Orgeln und Chor von Louis Vierne gilt als einer der
Höhepunkte der romantischen Orgelmessen. Die Messe wurde 1901 in St. Sulpice in Paris
uraufgeführt. Dazu traten die Großmeister der französischen Orgelsymphonik gemeinsam an: Charles-Marie Widor spielte die große Orgel, Vierne die Chororgel. Heute wird das Werk in Deutschland meist an einer Orgel gespielt. Wir werden allerdings in der Marienkirche die
Originalfassung mit zwei Orgeln aufführen.
Ergänzt wird das Programm mit einem Satz über „Nun danket alle Gott“ und das Gloria
von John Rutter, beides für großes Bläserensemble, Orgel und Chor. Das etwa 17-minütige
Gloria ist neben dem bekannten Magnificat und dem Requiem eines der drei
symphonischen Chorwerke des englischen Komponisten. Der Text des lateinischen Gloria ist
auf drei Sätze aufgeteilt: ein feierlicher Eröffnungssatz, ein langsamer meditativer Mittelsatz
und ein bewegter Abschluss mit einer durchaus virtuosen Chorfuge.
Karten zu 15 Euro (erm. 8 Euro, Familienkarte 20 Euro) im Konzertbüro, Marktplatz 14 und GEA-ServiceCenter am Burgplatz, Abendkasse ab 18 Uhr

Unterstützen Sie uns…

… durch Ihre Stimme: Singen Sie mit!

Die Kantorei der Marienkirche gestaltet jedes Jahr zwei größere Chorkonzerte sowie Kantatengottesdienste. Wir proben immer dienstags um 19.30 Uhr im Matthäus-Alber-Haus.
Erwartet werden: sichere Notenkenntnis, gute Chorstimme und regelmäßige Probenteilnahme. Kommen Sie doch einfach mal vorbei oder melden Sie sich bei Bezirkskantor Torsten Wille, t.wille@orgelspieler.com, Tel. 0170-540 41 02!
Die Proben für das nächste Konzert, den „Elias“ von Felix Mendelssohn, beginnen nach den Pfingstferien.