Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Reutlingen und ihre Kirchengemeinden

Die Gesamtkirchengemeinde umfasst acht Kirchengemeinden in der Reutlinger Kernstadt mit Orschel-Hagen, Hohbuch und Betzingen.

 

 

Kirchengemeinde Reutlingen West – Betzingen Kirchengemeinde Auferstehungskirche Kirchengemeinde Jubilatekirche Kirchengemeinde Katharinenkirche Neue Marienkirchengemeinde Kirchengemeinde Kreuzkirche Hohbuchkirchengemeinde Kirchengemeinde Reutlingen West – Betzingen Gesamtkirchengemeinde Reutlingen

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Die Gesamtkirchengemeinde Reutlingen wird geleitet von:

Dr. Martin Willmann

Dr. Martin Willmann

1. Vorsitzender: Dr. Martin Willmann, Orschel-Hagen

Dekan Marcus Keinath

2. Vorsitzender: Dekan Marcus Keinath





Leiter Kirchliche Verwaltung: Herbert Märkle

Herbst-Tagung des Rates der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Reutlingen Studierendenwohnheim bleibt Sache der Landeskirche, positive Signale für Diakoniestation und Kindergärten

Aus der Sitzung des Gesamtkirchengemeinderats Reutlingen am 23. November 2016

Über die Zukunft des Theophil-Wurm-Hauses an der Pestalozzistraße entscheidet allein die Evangelische Landeskirche. Darauf wies Martin Willmann, Vorsitzender des Gesamtkirchengemeinderats, in seinem Bericht bei der Herbstversammlung des Gremiums hin. Ein gemeinsames Konzept für das Studierendenwohnheim mit der Landeskirche, wie sie vom Kirchengemeinderat im Februar vorgeschlagen worden sei, sei nicht zustande gekommen.
Eine alleinige Trägerschaft inklusive Neubau für rund neun Millionen Euro könne die örtliche Kirchengemeinde nicht stemmen. Das sei nach ausführlichen Diskussionen im Engeren Rat Mehrheitsmeinung gewesen, erläuterte Willmann. Deshalb habe man an der Beschlusslage vom Februar festgehalten.
Auch wenn der Oberkirchenrat in Stuttgart allein die weiteren Schritte unternehme, das Haus abzugeben, habe die Reutlinger Gemeinde von dort die Zusage, so Willmann, einen Verkauf des Hauses an die Bedingung zu koppeln, wieder Wohnungen für Studierende zu errichten und der Gesamtkirchengemeinde für mindestens 25 Jahre Räume für die Studierendenseelsorge zur Verfügung zu stellen.


Bei der Diakoniestation läuft es wieder rund
Nach Jahren deutlicher Defizite steht die Reutlinger Diakoniestation finanziell wieder gut da und kann auch personell mit 77 Mitarbeiterinnen, viele davon in Teilzeit, ein breites Gebiet abdecken. Mehr als 71 000 Hausbesuche wurden 2015 geleistet. „Wir haben ein sehr motiviertes Team und sind sehr gut vernetzt, auch durch die Krankenpflegefördervereine, die eine lange Tradition haben“, erklärte der Betzinger Pfarrer Christoph Zügel. Betzingen, Degerschlacht, Sickenhausen und Rommelsbach sind sowohl seitens der evangelischen Kirchengemeinden als auch durch die eigenständigen Krankenpflegefördervereine Träger der Diakoniestation.
Kurt Haas, stellvertretender Kirchenpfleger und nebenbei Geschäftsführer der Diakoniestation, wies darauf hin, dass die Station zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet sei, die Einnahmen aber durch den Kostendruck der Kassen und zentral ausgehandelte Tarife beschränkt seien. Im Alltag führe dies für die Mitarbeiterinnen zu Spannungen zwischen dem diakonischen Auftrag, Hilfe zu leisten, und dem, was wirtschaftlich machbar sei. Durch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem vierköpfigen Leitungsteam in der Pflege und der Geschäftsführung sowie durch Beratung seitens des Landesverbands der Diakonie sei es gelungen, seit zwei Jahren aus dem Defizit herauszukommen und schwarze Zahlen zu schreiben.


Zuwachs bei den Kindergärten

Nachdem die Stadt Reutlingen einen Bebauungsplan und einen Städtebaulichen Vertrag beschlossen hat, sind die Planungen für den Neubau einer Kindertageseinrichtung mit vier Gruppen an Stelle des alten Brenz-Gemeindehauses wieder aufgenommen worden. Darüber informierte Kirchenpfleger Herbert Märkle den Rat. Mit einem Baubeginn könne im Spätsommer 2017 gerechnet werden.
Die Evangelische Kirchengemeinde Oferdingen übergibt ihren Kindergarten Riedgraben zum Jahreswechsel in die Trägerschaft der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde. Die nötigen Beschlüsse dazu und die Vereinbarungen mit der Stadt sind nun getroffen. Der Gesamtkirchen-gemeinderat hat daher Michael Braun als Vertreter Oferdingens in den Kindergartenausschuss gewählt. Außerdem wurde Pfarrerin Christiane Braess als Vertreterin der Neuen Marienkirchenkirchengemeinde in dieses Gremium, das eigenständig Beschlüsse fassen kann, nachgewählt. 

AUTOR:  JÜRGEN SIMON / JSN

Die Marienkirche Reutlingen und die Nikolaikirche Reutlingen sind Refomationskirchen. Hier finden Sie mehr Informationen darüber:

www.reformationskirchen-wuerttemberg.de