Aus sechs wurden fast 18 Jahre in Mariaberg – Pfarrer Heppenheimer geht in Ruhestand

Hans-Heinrich Heppenheimer, seit 2001 Pfarrer in Mariaberg,geht in Ruhestand. Er ist über seinen unmittelbaren Wirkungskreis in den Mariaberger Heimen hinaus bekannt geworden – zum einen durch Aushilfsvertretungen und Besuche des Mariaberger Männerkreises in den umliegenden evangelischen Kirchengemeinden,

vor allem aber durch Projekte und Bücher, in denen er die emotionale Kompetenz
von Menschen mit geistiger Behinderung deutlich gemacht hat.
Dabei nahm der Pfarrer besonders das Thema »Trauer« in den Blick, das bis dato bei
diesen Menschen ausgeblendet worden war. Er setzte sich außerdem dafür ein, dass
die Gottesdienste in Mariaberg als Gemeindegottesdienste für alle begriffen werden
und nicht nur für eine bestimmte Gruppe.
Seine berufliche Laufbahn hat Heppenheimer in Reutlingen begonnen, dort machte er
sein Vikariat in der Auferstehungskirchengemeinde. Es folgten Gemeindepfarrstellen in
Stuttgart und Freudenstein bei Mühlacker, bis er 2001 wieder in den Kirchenbezirk
Reutlingen kam – nach Mariaberg. Sein Dienstauftrag war zunächst befristet für sechs
Jahre, doch dann wurde daraus die längste Etappe seines pfarramtlichen Wirkens.
Am Sonntag, 24. Februar, wird Hans-Heinrich Heppenheimer um 10 Uhr in einem Gottesdienst
in der Sporthalle von Mariaberg durch den Dekan des Kirchenbezirks Reutlingen,
Marcus Keinath entpflichtet – zusammen mit seiner Ehefrau Annerose Heppenheimer,
die ihn als Prädikantin in seinem Dienst ehrenamtlich unterstützt hat.

Jürgen Simon